Süßes für die Seele

Plätzchen, Winter

Amaranth Quinoa Taler

Die Stars in diesen schokoladigen Happen sind Amaranth und Quinoa. Denn Weihnachtsplätzchen müssen nicht immer klassisch sein.

Neben den Schoko-Minz Plätzchen und der Rosmarin Cranberry-Keksteigrolle hätte ich doch fast vergessen, dass es dieses Jahr noch eine weitere Plätzchen-Sorte mit außergewöhnlichen Zutaten gibt. In diese schokoladigen Plätzchen haben sich nämlich gepuffter Amaranth und Quinoa geschlichen. Inspiriert hat mich dabei Fabiennes Rezept von Freiknuspern.de. Etwas Reissirup hatte ich nach der Totenkopf-Torte sowieso noch von Halloween übrig – perfekt also. Verfeinert mit weihnachtlichen Gewürzen und drapiert auf kleinen Oblaten wird daraus im Handumdrehen ein zauberhaftes Plätzchen.

Ich habe euch ja dieses Jahr schon das eine oder andere Plätzchen Rezept online gestellt und dabei sehr viel Text getippt – bei keinem hatte ich aber so einen Knoten in den Fingern wie bei diesem: Quinoa. Ein Wort, bei dem ich mich einfach immer vertippe. Wirklich immer.

Amaranth und Quinoa… das sind doch keine Plätzchen-Zutaten?!

Normalerweise verwende ich das Getreide nur bei herzhaften Gerichten und ungepufft (das ist kein wirkliches Wort, aber ich finde es hört sich super süß an). Amaranth hingegen kenne ich schon eher in der süßen Variante – normalerweise landet es in meinem Frühstücks-Müsli. Beim Puffen (ist das wirklich ein Wort?!) werden die Lebensmittel mit Hitze und Druck behandelt und erhalten so ihre runde Form mit der inneren, schaumigen Struktur.

Zuerst hatte ich überlegt, Quinoa und Amaranth einfach in geschmolzener Schokolade zu wenden – ähnlich wie bei Schokocrossies. Aber obwohl ich dieses Jahr schon einige easy-peasy Plätzchen-Rezepte ausprobiert habe, wäre mir das dann doch ZU einfach gewesen. Irgendwie hätte mir bei dieser Variante dann doch das eigentliche „Backen“ gefehlt. Also noch schnell Eier, Kakaopulver und Reissirup hinzugegeben, das Ganze auf Oblaten gesetzt und in den Ofen geschoben. Herausgekommen ist dabei eine wunderbare neue Plätzchensorte die beweist, dass man auch in der Weihnachtsbäckerei nicht immer auf die herkömmlichen Zutaten zurückgreifen muss. Probiert das Rezept doch einfach mal aus – ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.

Amaranth Quinoa Taler

Die Stars in diesen schokoladigen Happen sind Amaranth und Quinoa. Denn Weihnachtsplätzchen müssen nicht immer klassisch sein.
Gericht: Plätzchen
Keyword: Amaranth, Kakao, Quinoa, Reissirup
Portionen: 50 Stück
Autor: Anja

Zutaten

  • 60 g Quinoa gepufft
  • 60 g Amaranth gepufft
  • 2 Eier
  • 3 EL Kakao-Pulver
  • 4 EL Reissirup
  • 1 TL Zucker
  • rd. 50 Backoblaten 40 mm Durchmesser
  • 150 g Zartbitterkuvertüre
  • 50 g weiße Kuvertüre
  • Kokosfett bei Bedarf

Anleitungen

  • Den Backofen auf 160°C Ober- / Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. In einer Schüssel den gepufften Quinoa, gepufften Amaranth, Eier, Kakao-Pulver, Reissirup und Zucker mit einem Löffel miteinander vermengen. Die Masse anschließend portionsweise auf die kleinen Backoblaten setzen.
  • Die Taler nun für rund 15 Minuten im Ofen backen, herausnehmen und abkühlen lassen.
  • Abschließend können sie noch mit etwas Schokolade verziert werden. Für das Streifen-Muster die Amaranth Quinoa Taler in geschmolzene Zartbitterkuvertüre tunken und nach dem Trocknen weiße Kuvertüre schmelzen. Diese in einen Spritz- oder Gefrierbeutel füllen, eine kleine Ecke davon abschneiden und über den Plätzchen verteilen. Ist die Kuvertüre nicht flüssig genug, kann sie mit etwas Kokosfett verrührt werden.

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