Anjas Backbuch

Süßes für die Seele

Cupcakes, Herbst

Apple Crumble Cupcakes

Der süße Geschmack von Äpfel zusammen mit aromatischen Zimt – dazu ein saftiger Cupcake-Teig: Das sind Zutaten für eine Traum-Kombination! On top noch ein paar Haferflocken-Streusel und schon hat man ein kleines Meisterwerk.

Draußen wird es schön langsam herbstlich! Die Zeit für luftig leichte Sommer-Kuchen geht langsam dem Ende entgegen… Doch bevor der jährliche Plätzchen-Back-Marathon startet, stehen noch einige Kuchen und Cupcakes auf meiner Liste!

Mit dem Herbst verbindet man ja meistens eher Regen, Wind und dass es abends wieder früher dunkel wird. Für mich heißt Herbst aber auch die letzten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut genießen und ein einzigartiges Farbspiel: Die Bäume erstrahlen in tausend verschiedenen Gelb-, Orange- und Rot-Tönen! Wenn das mal nicht zu einem ausgiebigen Waldspaziergang einlädt…? Und falls die Sonne dann doch hinter den Wolken verschwunden ist, dann muss eben der schicke Regenmantel her – getreu dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter,  nur schlechte Kleidung“ (apropos schicker Regenmantel… Zeit mal wieder shoppen zu gehen, haha!).

Wenn man dann nach so einem Spaziergang nach Hause kommt und Omas gestrickte Socken überstreift – was wäre dann besser als ein saftiger Cupcakes mit einem süßen Frosting und, Achtung…: einem Hauch Apfel…? Noch etwas Zimt und schon stimmt das ganze Ensemble langsam aber sicher auf die kalte Jahreszeit ein.

Was verbindet ihr denn so mit dem Herbst? Mögt ihr die Jahreszeit eher mehr oder weniger? Und auf welche Leckereien habt ihr zu dieser Zeit besonders Lust? Wenn Apfel und Zimt dazu gehören, dann seid ihr bei diesem Rezept auf jeden Fall richtig! Und wer noch weitere Apfel-Rezepte sucht, wie wäre es mit dieser Apfel-Walnuss-Tarte, den leckeren Apfelschnitten oder dem fantastischen Apfelkuchen mit Karamell-Walnüssen?

PS.: Wer es nicht ganz so süß mag, der kann bei der Wahl der Apfel-Sorte experimentieren und eher säuerliche anstelle der süßen Früchte verwenden.

Hier noch ein paar Tipps:

Es soll mal wieder schneller gehen? Ersetzt die selbstgemachten Streusel einfach durch Spekulatius! Der steht um diese Jahreszeit schon wieder in jedem Supermarkt-Regal und schmeckt köstlich! Einfach in einem Gefrierbeutel zerstampfen und über die Cupcakes streuen.

Keine Lust, Äpfel einzukochen? Kauft einfach fertiges Apfelmark. Dabei handelt es sich um Apfelbrei, ohne den Zusatz von zusätzlichem Zucker.  Äpfel sind von Natur aus süß, warum also noch Zucker hinzufügen? Achtet beim Kauf darauf, dass ihr nicht aus Versehen Apfelmus erwischt. By the way: Apfelkompott ist wiederum nicht passiert und enthält noch Apfelstücken.

Zutaten (für 10 Cupcakes)
  • 25 g Butter
  • 25 g Zucker
  • 25 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 10 g Haferflocken (kernig)
  • 1/2 TL Zimt

 

  • 1 Apfel
  • 60 ml Wasser
  • wahlweise: 150 g Apfelmark

 

  • 80 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Milch
  • 2 Äpfel

 

  • 150 g Butter, zimmerwarm
  • 120 g Zucker
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
Zubereitung

Zuerst den Ofen auf 175°C Ober- / Unterhitze vorheizen und eine Muffinform mit 12 Papierförmchen bestücken.

Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben: Butter, Zucker, Mehl, Salz, Backpulver, Vanillinzucker, Haferflocken und Salz mit einem Knethaken und / oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Nun die drei Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden (ca. 0,5 x 0,5 cm). Zwei Drittel zur Seite stellen und die restlichen Stücke mit Wasser in einen Topf geben. Das Wasser erhitzen bis es kocht, die Wärme reduzieren und köcheln lassen. Wenn die Äpfel weich sind (stecht einfach zum Test mit einer Gabel hinein), mit einem Stabmixer pürieren, bis ein homogenes Mark entstanden ist. Zur Seite stellen und etwas auskühlen lassen.

Für die Muffins den Zucker und den Butter mit einem Schneebesen-Aufsatz schaumig schlagen. Nacheinander die zwei Eier unterrühren und das zuvor hergestellte Apfelmark hinzugeben. Wenn sich alles gut miteinander vermengt hat, abwechselnd etwas Milch und die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen) hinzugeben. Nochmal gut verrühren und zu guter Letzt die Apfelstücke unterheben.

Den Teig auf 10 Muffinförmchen verteilen. Die Muffins nun für 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen – herausnehmen und abkühlen lassen.

Wenn der Backofen noch heiß ist, könnt ihr den Streusel-Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf ein mit Backpapier belegtes Backblech bröseln. Für rund 15 Minuten backen – wenn die Streusel zu dunkel werden, legt eine Alu-Folie darüber. Anschließend ebenfalls herausnehmen und abkühlen lassen.

Als Topping habe ich mich für eine Schweizer Buttercreme entschieden – erwärmt dazu drei Eiweiß zusammen mit 120 g Zucker und einer Prise Salz über einem Wasserbad. Dabei ständig umrühren, damit das Eiweiß nicht gerinnt – zum Schluss sollte die Mischung eine Temperatur von rund 60° C haben. Wer kein Küchen-Thermometer hat, kann mit den Fingern fühlen, ob die Mischung fertig ist: Einfach etwas Eiweiß zwischen zwei Fingern verreiben: Haben sich die Zuckerkristalle vollständig aufgelöst, kann das Eiweiß weiterverarbeitet werden.

Die Eiweiß-Salz-Zucker-Mischung in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen rund fünf Minuten aufschlagen. Die Masse sollte an Volumen zunehmen und weiß und fest werden. Rührt auch weiter, wenn sie schon vorher fest wird – die Masse soll beim Rühren nämlich ausreichend abkühlen. Nach fünf Minuten könnt ihr stückchenweise die zimmerwarme (unbedingt zimmerwarm!) Butter hinzugeben. Falls die Creme nun etwas stockt, rührt einfach weiter, bis es wieder eine glatte Masse wird. Zum Schluss noch den Zimt dazugeben.

Anschließend kann die Creme auf den Cupcakes verteilt werden. Dann noch die Streusel darüber verteilen und geniiiieeeeßen 🙂

Die Cupcakes könnt ihr bestens im Kühlschrank lagern. Bei Verzehr aber mindestens eine halbe Stunde vorher herausnehmen, damit die Creme schön luftig und „weich“ schmeckt.

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